Nordanbindung im neuen Wohngebiet "Nördlich in der Feldmark"

Die CDU fordert die zeitnahe Umsetzung

Für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (SVV) am 07.11.2018 wird von der CDU/ANW-Fraktion folgender Beschlussvorschlag eingereicht:
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, die Anbindung der Ortsteile Golm/Eiche von der bereits in Planung befindlichen Anbindung des Wohngebiets „ Nördlich in der Feldmark“ an die L 902 weiter bis an die B 273 zeitnah umzusetzen.
Spätestens im April 2019 ist über den Sachstand zu berichten.

Begründung:
Mit dem Bevölkerungswachstum der Landeshauptstadt Potsdam, der Ausweisung neuer Baugebiete im Ortsteil Golm wie beispielsweise durch den Bebauungsplan Nr. 129 „Nördlich In der Feldmark“, der Neugestaltung des Ortszentrums sowie des Ausbaus des Universitätsstandortes in Golm geht eine erhebliche Verkehrszunahme einher. Die Anbindung der Ortsteile Golm/Eiche an die übrigen Stadtteile und an die Autobahn erfolgt dabei im Norden ausschließlich über die L 902 und die Ortsteile Bornim und Grube, südöstlich über die Kaiser-Friedrich-Straße und Kuhforter Damm / Werderscher Damm. Diese Straßen sind bereits jetzt stark belastet, so dass die Zunahme des Verkehrs auch die im weiteren Verlauf dieser Straßen liegenden Stadt-/Ortsteile stark beeinträchtigt. Dies betrifft insbesondere die Ortsdurchfahrten Grube und Bornim.
Bereits bei den bestehenden Verkehrsbelastungen wurde in der Vergangenheit von vielen Anwohnern eine weitere nördliche Anbindung an die B 273 zur Entlastung gefordert. Mit dem Ausbau des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Golm werden weitere Zunahmen des Verkehrs zu erwarten sein, die eine Entlastung der bestehenden Anbindungen erfordern. Schon jetzt bestehen jedoch aufgrund der vermehrten Bautätigkeit bereits starke Beeinträchtigungen der Anwohner durch Liefer- und Baufahrzeuge, so dass die zusätzliche nördliche Anbindung zeitnah herzustellen ist.
Vorlage - 18/SVV/0774 - Antrag vom 22.10.2018

Bereits am 03.12.2014 hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung  den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 129 „Nördlich In der Feldmark“ gefasst. Dort heißt es:
"Zur Optimierung der Leistungsfähigkeit der äußeren Erschließung des Plangebiets soll nach dem Willen der Stadtverordnetenversammlung rechtzeitig (spätestens jedoch mit Fertigstellung des Straßenausbauprojektes Landesstraße L 902/Ersatzneubau der Brücke über die Bahntrasse und Kreisverkehr Abzweig Golm) der westliche Trassenabschnitt der Planstraße B im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 129 und in dessen Verlängerung eine Nordanbindung zur Golmer Chaussee (L 902) hergestellt werden.
Zur Herbeiführung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für diese straßenverkehrliche Anbindung des Bebauungsplangebiets „Nördlich In der Feldmark“ ist ein Bebauungsplan aufzustellen. Die komplexen verkehrlichen, eigentumsrechtlichen und naturschutz- und landschaftsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen werden im Bebauungsplanverfahren ermittelt und in den Abwägungsprozess eingestellt.
(Amtsblatt Nr. 5, Jahrgang 26 vom 30. April 2015)

Es ist endlich an der Zeit, die bereits getroffenen Beschlüsse zur Entlastung der Anwohner durchzusetzen.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben